Ugli

Das hässliche Entlein unter den Zitrusfrüchten

Der Name "Ugli" ist Programm; allerdings sollte nicht auf den Geschmack geschlossen werden, denn die Frucht schmeckt sensationell lecker! Unbedingt ausprobieren ...

Die Ugli wurde um 1924 wildwachsend auf Jamaika entdeckt und ist seither einer der Exportschlager des Landes. In den deutschen Handel gelangt die exotische Frucht allerdings nur relativ selten.

Jamaika

Der Name der Frucht ist Programm "Ugli", nach dem englischen Wort ugly für "hässlich".

Die Ugli-Frucht wird auch als "Jamaikanische Tangelo" bezeichnet. In botanischer Hinsicht ist die Ugli eine Tangelo, das heißt eine Kreuzung aus der Grapefruit (oder Pomelo) und der Mandarine.

Geschmacklich ähnelt die sehr saftige Ugli mehr der Orange als der Grapefruit.

Äußerlich ähnelt die einer Mandarine, hat allerdings größere Poren und eine meist unförmige, klumpige Erscheinung. Auch wenn die Ugli von außen zugegeben nicht sonderlich appetitlich aussieht, beherbergt sie doch ein ausgesprochen saftiges, süßes, aromatisches Fruchtfleisch.

Wie alle Zitrusfrüchte enthält auch die Ugli-Frucht reichlich Vitamin C.  Die Ugli kann direkt roh gegessen, oder in vielen Rezepten als Zutat verwendet werden.

Die Zitrusfrucht wird normalerweise zwischen November und April angeboten und findet sich dann auch als echtes exotisches Schmankerl in manchen unserer Frischemärkte.

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