Knoblauch

Allium sativum

Knoblauch: herrliches Aroma trotzt Fahne

Für sein herrliches Aroma wird auch manch Knoblauchfahne in Kauf genommen. Er ist berühmt und berüchtigt, auf jeden Fall mächtig gesund. Seine scharfe Würze verleiht selbst manch fadem Gericht noch Geschmack. Andererseits kann die nach dem Genuss nicht ausbleibende Knoblauchfahne auch Grund für manch Ehedrama sein.

Vor langer, langer Zeit befand sich ein chinesischer Kaiser auf Reisen in seinem großen Reich. Unterwegs erkältete er sich. Da reichte ihm jemand (vielleicht ein Landarzt?) eine Pflanze. Der Kaiser nahm ein Blatt und roch daran. Im Nu war seine Erkältung verschwunden. Die Pflanze mit ihren gesundheitsfördernden Wirkungen machte Furore. Früher nannte man sie "Neun-Blätter-Pflanze" oder auch "Stinkende Rose"; heute Knoblauch.

So die Legende.

Wie dem auch sei: Seit über 5000 Jahren ist der Knoblauch nun Kulturpflanze, die positiven Effekte finden sich auf ägyptischem Papyrus genauso wie im jüdischen Talmud. Dieser empfiehlt den stetigen Verzehr von Knoblauch, da dieser den Körper sättige, dem Geist Klarheit gäbe, die Manneskraft stärke und Parasiten aus dem Darm vertreibe. In den Schriften des griechischen Philosophen Aristoteles wird die Lauchpflanze bei Husten oder Zahnschmerzen empfohlen. Und auch darüber hinaus blieb der Knoblauch für ganz vielfältige Medikationen empfohlen: ob bei Bisswunden (wie von Hunden oder Schlangen), bei Haarausfall oder Hautausschlägen, bei Lungenleiden oder Menstruationsstörungen: stets kam Knoblauch zum Einsatz. Sogar gegen die spätmittelalterlichen Pest wurde er angewandt.

(Quelle: u.a. wikipedia)

Mit Abstand größtes Anbaugebiet des Knoblauchs ist China. Sage und schreibe 80 Prozent des weltweiten Knoblauchs stammen heutzutage aus der Volksrepublik China. Mit weniger als 1% der weltweiten Ernte liegt Spanien als derzeit größtes Anbaugebiet Europas weit abgeschlagen auf den Plätzen.

Aus den Steppengebieten Zentral- und Südasiens gelangte die Kulturpflanze über das Mittelmeer nach Europa. Die Römer brachten den Knoblauch auch in unsere mitteleuropäischen Territorien, infolge der Kultivierung in den Klöstern verbreitete er sich auch unter der gemeinen Bevölkerung recht schnell und zählte zu Zeiten Karls des Großen schon fest zu den zu kultivierenden Nutzpflanzen.

Die deutsche Bezeichnung "Knoblauch" leitet sich – in Anlehnung an die in einzelne Zehen sich spaltende Knoblauchknolle – vom althochdeutschen Wort klioban (= "spalten") ab.

Die frischen und kräftig aromatischen Knoblauchknollen bestehen aus dicht aneinander sitzenden Zehen, jede einzelne von einer eigenen, weißen oder violetten Schale umschlossen. Je nach Gericht genügt schon eine Zehe, um eine Speise zu würzen. Wesentlich dezenter im Geschmack sind in Essig eingelegte Knoblauchstückchen. Zudem gibt es Knoblauch auch granuliert und als Pulver. Durch moderne Herstellungsverfahren getrocknet, wird die Geruchsbelästigung hier gegenüber frischem Knoblauch deutlich reduziert, jedoch kann das Aroma längst nicht mit dem von frischen Zehen mithalten

Denn Knoblauchzehen entfalten ihren vollen Geschmack erst dann so richtig, wenn man sie frisch schält und den Speisen in zerkleinerter Form zugibt. Ideal zum Zerkleinern eignet sich hier die Knoblauchpresse.

Verwenden lässt sich Knoblauch für nahezu alle Gerichte (mal von Süßspeisen abgesehen). Speisen in Südeuropa sind ohne Knoblauch gar nicht vorstellbar ... da wird dann auch der Geruch ohne großes Aufsehenerregen hingenommen. Auch zu vielen orientalischen, indischen, arabischen und asiatischen Spezialitäten ist Knoblauch gang und gebe. In der deutschen Küche wird Knoblauch deutlich moderater verwandt, ein Hauch von Knoblauch allerdings darf eigentlich auch hier in keinem Gericht fehlen.

Eine geschmacklich sehr verwandte Alternative zum Knoblauch stellt der Bärlauch dar.

Knoblauch ist seit jeher als Heilmittel bekannt. Es hat sich bestätigt, dass er den Blutdruck senken, die Abwehrkräfte stärken, die Durchblutung fördern und die Verdauung anregen kann. Auch wirkt Knoblauch als natürliches Antibiotikum desinfizierend.

Knoblauch sollte kühl, trocken, dunkel und möglichst luftig aufbewahrt werden. In Netzen und Körben oder geruchsfrei in Ton- oder Keramikgefäße sind sie ideal gelagert. Nicht genutzt werden sollten Plastiktüten, denn darin kann der Knoblauch schnell faul werden.

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