Brie de Meaux

Brie de Meaux: der König aller Käse

Der traditionelle Brie de Meaux ist der meistkopierte Käse der Welt und nur noch eine von zwei Käsearten, die in Frankreich Ursprungsschutz genießen.

Einer Legende nach soll bereits Karl der Große im 8. Jahrhundert den Brie de Meaux in Gegenwart eines französischen Bischofs gekostet und für derart gut befunden haben, dass jährlich zwei Boten ins Kloster Reuil-en-Brie gesandt wurden, um den König am Aachener Königshof mit dem "reichen und cremigen" Käse zu versorgen.

1815, im Rahmen des Wieners Kongresses und zur Auflockerung der politischen Verhandlungen um die Neuordnung Europas, wurde ein Käsewettbewerb veranstaltet. Alle 30 Staatsvertreter präsentierten hierbei ihre landestypischen Käsesorten. Zum "König aller Käse" wurde hierbei der französische Brie de Meaux gewählt.

Die ursprüngliche Heimat des Brie de Meaux ist – klar – Frankreich, konkret das Département Seine-et-Marne (zu dem übrigens auch die etwas südlicher liegende Konstanzer Partnerstadt Fontainebleau gehört)  in der Region Île-de-France östlich von Paris. Der Name bezieht sich auf die Stadt Meaux im nach den Flüssen Seine und Marne genannten Département.

Seit 1980 ist Brie de Meaux mit dem Schutzsiegel Appellation d’Origine Contrôlée (abgekürzt AOC; französisch für etwa kontrollierte Herkunftsbezeichnung) versehen, so dass nur solch Weichkäse "Brie de Meaux" genannt werden darf, der tatsächlich aus den zentralfranzösischen Départements Seine-et-Marne, Loiret, Meuse, Aube, Marne, Haute-Marne und Yonne stammt.

Das bereits seit dem 15. Jahrhundert existierende AOC-Siegel (anfänglich, um die Erzeugung von Roquefort durch ein Parlamentsdekret zu regeln) existierende AOC-Schutzsiegel) wurde für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse aus Frankreich und der Schweiz ins Leben gerufen, wie etwa Wein, Champagner, Calvados, Butter, Käse und Olivenöl.

Meaux gilt als einer der meistkopierten Käse der Welt, zusammen mit dem Brie de Melun ist er jedoch der einzige Brie, der eine Ursprungsbezeichnung tragen darf.

Das AOC Schutz- und Herkunftssiegel bringt es mit sich, dass penibel auf die traditionelle Herstellung des Brie de Meaux geachtet wird. Beispielsweise muss die Milch (Kuhrohmilch 45% Fett i. Tr.) zwingend aus den Départements in Zentralfrankreich kommen. Sie darf nicht erhitzt werden bis zum Momentes des Pressens, und dann bis zu 37°C. Der Brie de Meaux wird nicht mit der Käseharfe geschnitten sondern handgeschöpft und geformt, und zwar in Zylindern mit einem Durchmesser von 36 bis 37 Zentimetern. Die Salzung darf nur als Trockensalzung erfolgen. Der Käse reift schließlich mindestens 4 Wochen. Während der Reifung entwickelt sich ein zarte Kruste mit delikatem Weißschmimmel. Er ist von cremiger Konsistenz, schön weich, aber nicht fließend und hat einen feinen, leicht nussigen Geschmack. Mit zunehmender Reife entwickelt er einen kräftig-würzigen Geschmack.

Besonders empfiehlt sich der Käse als Gewürz in Kräuterquark, Kräuterbutter und allen Gerichten, zu denen auch Knoblauch passt.

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