Birne

Pyrus

Die Birne: das säureärmste Obst

In unserer Bodensee-Region heimisch und ideal für empfindliche Mägen. Nur die Lagerung der empfindlichen Birnen ist eine Herausforderung. Gewusst wie, gelangt man aber in den perfekten Genuss: saftig, süß und lecker!

Birnen sind eine sehr alte Obstart und haben ihre Wurzeln im Kaukasus und Anatolien. Heute werden sie rund um den Erdball angebaut.

Wirtschaftlich gesehen ist der Birnenanbau längst nicht so bedeutsam wie der Apfelanbau. Denn für die meisten Birnensorten ist das Klima hierzulande nicht gerade ideal. Darüber hinaus nachteilig ist, dass die Birnen eine relativ kurze Genussreife haben und sie auch nicht lange gelagert werden können. Das heißt, dass Birnen schneller vermarktet und konsumiert werden müssen als andere Obstsorten wie beispielsweise Äpfel.

Weltweit geschätzt etwa 2.500 Birnensorten soll es geben, wovon rund 700 davon in Deutschland wachsen. Ein Großteil der heute gängigen Sorten wurde bereits im 18. und 19. Jahrhundert in Frankreich und Belgien gezüchtet.

Unsere Bodensee-Region ist eines der Hauptanbaugebiete in Deutschland. Weitere Anbauregionen sind Stuttgart, Bonn, Ingelheim und Weisenheim sowie das Südufer der Unterelbe im Alten Land.

Importiert werden Birnen vornehmlich aus Italien, Frankreich, Belgien, Holland und Spanien. Ganzjährig kommen Birnen aus Übersee, vornmehlich Südafrika, Argentinien und Chile sind hier die Exportnationen.

 

 

Das sehr alte Lehnwort "Birne" (althochdeutsch bira, mittelhochdeutsch bir, auch bire) leitet sich vom lateinischen pirum ab, das wohl – wie auch die verwandte griechische Bezeichnung ápion – einer vorindoeuropäischen Mittelmeersprache entlehnt worden ist.

(Quelle: wikipedia)

Die Bandbreite der Birnensorten ist groß: geschmacklich süß bis säuerlich, aromatisch mal zart saftig, mal schnittfest knackig.

Die bekannteste Birnensorte ist sicherlich die Abate Fetel mit ihrer besonders großen, länglichen Flaschenform und mit grünlich-gelb bis gelb-rosafarbener Schale. Gelegentlich auch mit bräunlichen Rostflecken und feiner Schuppung.

Als edelste aller Birnensorten gilt die Williams Christ mit sehr weichem, zartem und saftigem Fruchtfleisch, mit leicht vanilligem Geschmack und entsprechend intensivem Duft.

Weitere bekannte Sorten sind:

  • Alexander Lucas Butterbirne
  • Bunte Julibirne (die früheste Birne aus deutscher Ernte)
  • Conference
  • Frühe von Trevou
  • Gallerts Butterbirne
  • Gute Luise
  • Jules Guyot
  • Kaiser Alexander
  • Kaiserkrone
  • Kochbirnen
  • Köstliche von Charneux
  • Santa Maria

Gerade für Menschen, die einen säureempfindlichen Magen haben, sind Birnen ein ideales Obst. Denn Birnen sind wohl das säureärmste Obst, weshalb sie meist auch so angenehm süß schmecken. Gleichzeitig ähnelt der Nährwert der Birnen dem von Äpfeln, allerdings enthalten Birnen deutlich weniger Säure und dafür etwas mehr Fruchtzucker. Neben dem hohen Fruchtzuckergehalt, einem eher geringen Anteil Vitamin C, E und B enthalten Birnen vor allem Kalium, Magnesium und Eisen. Grundsätzlich sind Birnen gut, um Bluthochdruck oder Übergewicht zu senken, zudem aktivieren sie die Nierenfunktion.

Im Gegensatz zum Apfel sind Birnen nur leidlich haltbar. Bei Zimmertemperatur werden Birnen schnell überreif. Heute hart, morgen schon überreif. Länger frisch bleiben sie, wenn man sie in der Gemüseschale des Kühlschranks aufbewahrt, idealerweise in einem gelochten Folienbeutel. Zudem sind Birnen sehr druckempfindlich, so dass sich schnell unansehnliche Stellen zeigen. Eine Möglichkeit, Birnen länger haltbar zu machen, stellt das Einmachen dar. Allerdings sollte damit begonnen werden, schon bevor Birnen ihr Verfallsdatum erreichen, denn überreife Birne beginnen von innen her braun zu werden. Zu harte Birnen hingegen können neben einer Banane zum Nachreifen gebracht werden.

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